Sanierung Burg Ziesar zum "Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte   des Mittelalters"

Die an der westlichen Grenze Brandenburgs nahe der Auto-

bahn 2 gelegene Stadt Ziesar

hat gegenwärtig etwa 3.000 Ein-

wohner. Seine Blütezeit erlebte Ziesar ab Mitte des 14. Jahr- hunderts, als der Branden- burgische Bischof den Ort zu seiner ständigen Residenz erhob. Die zu großen Teilen erhaltene Burganlage ist heute wichtiges, stadtbildprägendes Element der Stadt und zählt zu den heraus- ragenden Einzeldenkmälern des Landes Brandenburg.

Von der ews wurde das Nutzungskonzept für die Umgestaltung der Burg erarbeitet und die Förderung für das Vorhaben akquiriert. Die ews führte die Projektsteuerung für das Vorhaben im Auftrag der Stadt Ziesar durch. Dies umfaßt die Sanierung mittelalterlicher Gebäude, die Errichtung eines Neubaus und die Herstellung der Außenanlagen. Die Reaktivierung der historischen Burggebäude wird durch umfangreiche Fördermittel der Stadt- erneuerung und der Europäischen Union ermöglicht. Eine zusätzliche Mittelakquise erfolgte durch Einrichtung einer objektbezogenen Stiftung unter Schirmherrschaft der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und die Aufnahme in die Liste der vom WORLD MONUMENTS FUND ® zu unter- stützenden Objekte. Die Burgkapelle Ziesar ist das erste Vorhaben im Land Brandenburg, das von dieser in New York City ansässigen Organisation gefördert wurde.